Ratgeber · Search Console

Google Search Console einrichten und richtig nutzen

Um die Google Search Console einzurichten, legst du mit einem Google-Konto eine Property für deine Website an, bestätigst deine Inhaberschaft und reichst deine Sitemap ein. Das dauert nach unserer Einschätzung 15 bis 30 Minuten; die ersten Daten erscheinen laut Google nach einigen Tagen. Die Search Console ist ein kostenloser Dienst von Google und zeigt, wie deine Website in der Google-Suche abschneidet.

Du erfährst, welcher Property-Typ und welche Bestätigungsmethode zu dir passt, wie du die Sitemap einreichst und warum die „Position“ in den ersten Berichten ein Durchschnitt ist und keine Momentaufnahme.

Stand: 17. Oktober 2026Quelle: Google-HilfeLesezeit: ca. 13 Minuten

Was ist die Google Search Console?

Die Search Console zeigt, wie oft deine Seiten in der Google-Suche erscheinen und angeklickt werden, ob Google sie indexieren kann und ob Google Probleme meldet, etwa bei Spam oder Sicherheit.

Eine Property ist die Website (oder ein Teil davon), die du dort anlegst. Erst wenn du nachgewiesen hast, dass sie dir gehört, siehst du ihre Daten. Du brauchst ein Google-Konto, aber keine Programmierkenntnisse; je nach Methode musst du allerdings DNS-Einstellungen oder den Quelltext deiner Startseite ändern können.

Die Search Console ersetzt kein Analytics-Tool: Sie zeigt, was vor dem Klick in der Google-Suche passiert, nicht, was Besucher danach auf deiner Website tun.

Domain-Property oder URL-Präfix-Property?

Beim Anlegen entscheidest du, welche Adressen deine Property umfasst. Das bestimmt, welche Daten du siehst und wie du die Inhaberschaft bestätigen kannst.

Domain-Property und URL-Präfix-Property im Vergleich
MerkmalDomain-PropertyURL-Präfix-Property
Beispielbeispiel.dehttps://www.beispiel.de/
UmfangAlle Protokolle, alle Subdomains (www, m …) und alle Pfade.Nur URLs mit genau diesem Präfix, einschließlich Protokoll. Andere Subdomains fehlen.
BestätigungNur per DNS-Eintrag.HTML-Datei, HTML-Tag, Google Analytics, Google Tag Manager oder DNS-Eintrag.
VorteileEine Property für alles, keine Lücken durch http oder https, mit oder ohne www.Viele Bestätigungswege, auch ohne DNS-Zugang. Gezielt für eine Subdomain oder ein Verzeichnis.
NachteileDNS-Zugriff nötig. Bereiche trennst du nur per Seitenfilter im Leistungsbericht oder mit zusätzlichen URL-Präfix-Properties.Pro Protokoll und Subdomain eine eigene Property, sonst fehlen Daten.
Passt, wenn …du die ganze Domain überwachen willst und DNS-Zugriff hast.du keinen DNS-Zugriff hast oder nur einen Teil getrennt auswerten willst.
Quelle: Google-Hilfe „Website- oder Plattform-Property hinzufügen“ und „Inhaberschaft bestätigen“. Die Zeile „Passt, wenn …“ ist unsere Einschätzung.

Unsere Empfehlung (Einschätzung): Nimm die Domain-Property, wenn du an die DNS-Einstellungen kommst; so entstehen keine Lücken durch falsche Varianten. Sonst legst du eine URL-Präfix-Property für die Adresse an, unter der deine Website ausgeliefert wird. Beide Typen kannst du kombinieren. Plattform-Properties für Instagram, TikTok, X und YouTube, die Google schrittweise einführt, behandelt dieser Ratgeber nicht.

Google Search Console einrichten: Schritt für Schritt

So richtest du die Search Console ein und legst deine erste Property an.

  1. 01

    Google-Konto bereithalten

    Ein Google-Konto ist die einzige zwingende Voraussetzung. Nimm bei einer Firmenwebsite ein Konto, das du langfristig behältst.
  2. 02

    Search Console öffnen

    Rufe die Search Console auf, melde dich an und wähle auf der Willkommensseite oder im Menü zur Property-Auswahl „+ Property hinzufügen“.
  3. 03

    Property hinzufügen: Typ wählen, Adresse eingeben

    Wähle „Website-Property“, dann Domain oder URL-Präfix. Bei der Domain-Property gibst du nur den Domainnamen ein, ohne Protokoll, Pfad und www. Bei der URL-Präfix-Property trägst du die vollständige Adresse mit Protokoll ein.
  4. 04

    Inhaberschaft bestätigen

    Wähle eine Methode (siehe unten), führe die Schritte aus und klicke auf „Bestätigen“. Mit „Später bestätigen“ speicherst du den Stand.
  5. 05

    Sitemap einreichen

    Trage die Sitemap-Adresse im Bericht „Sitemaps“ ein. Das ist optional, kann Google aber beim Entdecken deiner Seiten helfen (Anleitung).
  6. 06

    Nutzer ergänzen, Daten abwarten

    Füge bei Bedarf weitere Inhaber oder Nutzer hinzu. Die ersten Daten erscheinen laut Google nach einigen Tagen.

Inhaberschaft bestätigen: Methoden und wann sie passen

Google zeigt dir Daten erst, wenn du nachweist, dass die Website dir gehört. Welche Methoden du siehst, hängt vom Property-Typ ab; mehrere Methoden nebeneinander sind möglich. Details stehen in der Google-Hilfe zur Bestätigung.

Bestätigungsmethoden im Überblick
MethodeProperty-TypPasst, wenn …Darauf achten
DNS-Eintrag (TXT oder CNAME)Domain und URL-Präfixdu Zugriff auf die DNS-Verwaltung hast. Die Website bleibt unverändert.Eintrag auch nach der Bestätigung nicht löschen.
HTML-DateiURL-Präfixdu Dateien ins Stammverzeichnis hochladen kannst.Datei unverändert lassen; ohne Login und Weiterleitung erreichbar.
HTML-Tag (Meta-Tag)URL-Präfixdu den Quelltext der Startseite bearbeiten kannst, etwa über Theme- oder SEO-Einstellungen deines CMS.Im <head> der Startseite, innerhalb der ersten 2 MB.
Google AnalyticsURL-Präfixder unveränderte Analytics-Code schon im <head> der Startseite steht und du Bearbeitungsrechte hast.Dasselbe Google-Konto in beiden Diensten verwenden.
Google Tag ManagerURL-Präfixder Container schon eingebunden ist und du Veröffentlichungs- oder Administratorrechte hast.Der noscript-Teil gehört direkt hinter das öffnende body-Tag.
Quelle: Google-Hilfe „Inhaberschaft einer Property bestätigen“. Für Blogger und Google Sites gelten eigene Wege.

Unsere Empfehlung (Einschätzung): Nimm den DNS-Eintrag, wenn du an die DNS-Verwaltung kommst. Er verändert deine Website nicht. Sonst sind HTML-Tag oder HTML-Datei meist am einfachsten.

DNS-Eintrag: so gehst du vor

DNS-Einträge pflegst du bei dem Anbieter, der deine Domain verwaltet. Wähle in der Search Console die Domain-Property und gib deine Domain ein. Sie zeigt dir einen TXT-Eintrag, der etwa so aussieht: google-site-verification=…. Lege ihn in der DNS-Verwaltung an: Das Feld Host oder Name bleibt laut Google leer (oder du trägst „@“ ein), der angezeigte Text kommt in das Feld Wert. Dann klickst du auf „Bestätigen“. Bei manchen Domains kann Google den Eintrag selbst hinzufügen, dann klappt die Bestätigung sofort. Lass den Eintrag danach bestehen: Google prüft regelmäßig, ob er noch da ist, und lässt die Berechtigung sonst nach einer Frist ablaufen.

Typische Stolpersteine

  • DNS-Verzögerung: Neue Einträge sind nicht sofort überall sichtbar; bei manuell angelegten kann es laut Google zwei bis drei Tage dauern. Warte ab und klicke später erneut auf „Bestätigen“. Ob der Eintrag öffentlich sichtbar ist, zeigt die Google Admin Toolbox (Dig).
  • Falsches Protokoll oder falsche Variante: Bei der URL-Präfix-Property zählt jedes Zeichen: https://beispiel.de/ und https://www.beispiel.de/ sind zwei Properties. Gib die Adresse an, unter der deine Website ausgeliefert wird. Fehlen später Daten, liegt es laut Google oft an einer falschen URL, etwa http statt https.
  • Erreichbarkeit: Datei und Startseite müssen ohne Login erreichbar sein. Für die Datei folgt die Search Console laut Google keinen Weiterleitungen. Bei visuellen Editoren muss der Code auf der veröffentlichten Seite stehen; prüfe den Quelltext der Live-Seite.

Sitemap in der Search Console einreichen

Eine Sitemap listet die URLs deiner Website auf. Google findet Seiten auch ohne sie; mit Sitemap kann die Entdeckung aber schneller gehen. Das Einreichen ist optional, aber sinnvoll. Die Datei muss ohne Login erreichbar sein, am besten im Stammverzeichnis, etwa unter https://www.beispiel.de/sitemap.xml. Ob dein CMS oder ein SEO-Plugin sie automatisch erzeugt, siehst du in dessen Einstellungen.

  1. Öffne die Sitemap-Adresse im Browser und prüfe, dass sie ohne Anmeldung lädt.
  2. Teste sie in der URL-Prüfung mit „Live-URL testen“; „Seitenabruf“ sollte „Erfolgreich“ zeigen.
  3. Trage sie im Bericht „Sitemaps“ unter „Neue Sitemap hinzufügen“ ein und klicke auf „Senden“.
  4. Prüfe den Status: „Erfolgreich“ heißt, Google hat die Sitemap ohne Fehler verarbeitet. Bei „Konnte nicht abgerufen werden“ liefert die Zeile Details.

Google ruft die Sitemap meist sofort ab; das Crawlen der URLs dauert länger und ist nicht garantiert. Pro Sitemap gelten höchstens 50.000 URLs und 50 MB unkomprimiert. Alternativ nennst du sie in der robots.txt (Sitemap: https://www.beispiel.de/sitemap.xml), auch wenn dir die Rechte zum Einreichen fehlen. Mehr steht in der Hilfe zum Sitemaps-Bericht.

Nutzer und Berechtigungen

Weitere Personen fügst du unter „Einstellungen“ → „Nutzer und Berechtigungen“ mit „Nutzer hinzufügen“ hinzu; diese Seite sehen nur Inhaber. Du gibst das Google-Konto ein und wählst die Berechtigungsstufe.

  • Inhaber: volle Kontrolle. Bestätigte Inhaber haben die Inhaberschaft per Nachweis belegt, delegierte Inhaber wurden von einem bestätigten Inhaber ernannt.
  • Uneingeschränkter Nutzer: sieht alle Daten und darf unter anderem Sitemaps einreichen und URLs prüfen.
  • Eingeschränkter Nutzer: sieht die meisten Daten und darf zum Beispiel keine Sitemap einreichen.
  • Partner: Konten, die im Namen deiner Website handeln, ohne die Search Console zu öffnen.

Unsere Empfehlung: Mach mindestens zwei Personen zu Inhabern. Verlieren alle bestätigten Inhaber den Zugriff, verlieren laut Google alle Nutzer den Zugriff. Entferne Zugänge ausscheidender Personen und Dienstleister.

Wann erscheinen die ersten Daten?

Nicht sofort. Die Angaben stammen aus der Google-Hilfe zum Hinzufügen von Properties, zu Datenabweichungen im Leistungsbericht, zur Seitenindexierung und zu den Core Web Vitals.

Datenerfassung
ab dem Anlegen

Sie beginnt, sobald jemand die Property hinzufügt, auch vor der Bestätigung.

Erste Daten
einige Tage

Laut Google erscheinen sie innerhalb weniger Tage.

Laufende Verzögerung
2–3 Tage

Leistungsdaten sind in der Regel nach zwei bis drei Tagen verfügbar.

Core Web Vitals
einige Tage

Bei neuen Properties. Zu wenig Daten für eine URL-Gruppe heißt: keine Anzeige.

Neue Seiten im Index
ca. 1 Woche

Google: Es kann etwa eine Woche dauern, bis eine neue Seite gecrawlt und indexiert ist.

Datenhistorie
16 Monate

So lange speichert die Search Console laut Google Analytics-Hilfe die Daten.

Am ersten Tag siehst du deshalb meist noch keine Zahlen. Danach genügt laut Google meist eine Kontrolle pro Monat, solange keine Probleme gemeldet werden; dann schickt dir die Search Console eine E-Mail.

Die ersten Berichte richtig lesen

Zum Start genügen vier Bereiche: Leistung, Seitenindexierung, URL-Prüfung und Core Web Vitals. „Sicherheitsprobleme“ und „Manuelle Maßnahmen“ musst du laut Google nur öffnen, wenn das Dashboard oder eine E-Mail darauf hinweist.

Leistung: Klicks, Impressionen, CTR und Position

Der Leistungsbericht zeigt standardmäßig Klicks und Impressionen der letzten drei Monate; die neuesten Werte sind vorläufig und im Diagramm gepunktet.

  • Klicks: wie oft jemand in den Google-Ergebnissen auf einen Link zu deiner Website geklickt hat.
  • Impressionen: wie oft ein Link zu deiner Website in den Ergebnissen gesehen wurde; bei Karussells oder aufklappbaren Bereichen meist erst nach Scrollen oder Aufklappen.
  • CTR (Klickrate): Klicks geteilt durch Impressionen.
  • Durchschnittliche Position: ein Mittelwert, den der nächste Abschnitt erklärt.

Unter dem Diagramm wechselst du zwischen Suchanfragen, Seiten, Ländern, Geräten, Darstellung in der Suche und Datum. Für den Start lohnen Suchanfragen mit vielen Impressionen, aber wenigen Klicks.

Seitenindexierung: Hat Google deine Seiten gespeichert?

Der Bericht zeigt, welche URLs Google indexiert hat. „Nicht indexiert“ ist nicht automatisch ein Fehler (Weiterleitung, Duplikat, bewusstes noindex), und „indexiert“ heißt nicht, dass die Seite in den Ergebnissen erscheint. Bei neuen Seiten lohnen zwei Meldungen einen Blick: „Gefunden – zurzeit nicht indexiert“ (Google kennt die URL, hat sie aber noch nicht gecrawlt) und „Gecrawlt – zurzeit nicht indexiert“ (gecrawlt, noch nicht indexiert). Ob eine Seite indexierbar ist, prüfst du auch mit dem SEO Check; eine systematische Prüfung beschreibt das SEO-Audit.

URL-Prüfung: eine einzelne Seite untersuchen

Gib die vollständige Adresse in die Prüfleiste oben ein; sie muss zur geöffneten Property gehören. Du siehst den Stand, den Google gespeichert hat, etwa „URL ist auf Google“. Das ist kein Live-Test, sondern die zuletzt gecrawlte Version. Mit „Live-URL testen“ prüfst du, ob Google die aktuelle Seite abrufen kann; Indexierung garantiert das nicht. „Indexierung beantragen“ dauert laut Google meist etwa einen Tag, manchmal länger, garantiert nichts und unterliegt Tageslimits.

Core Web Vitals: Messwerte aus echter Nutzung

Der Bericht bewertet URL-Gruppen mit Felddaten, also Messwerten echter Nutzer aus dem Chrome-UX-Report (CrUX) der letzten 28 Tage: LCP (größter sichtbarer Inhalt, gut bis 2,5 Sekunden), INP (Reaktion auf Eingaben, gut bis 200 Millisekunden) und CLS (Layoutverschiebung, gut bis 0,1). INP hat FID abgelöst. Hat Google für eine Gruppe zu wenig Daten, zeigt der Bericht sie nicht an.

Neu: Leistungsbericht zu generativen KI-Funktionen

Google hat 2026 einen Leistungsbericht für generative KI-Funktionen der Suche eingeführt (Übersichten mit KI, KI-Modus). Er zeigt nur Impressionen, keine Klicks und Suchanfragen, und erscheint erst bei genug Impressionen; laut Google ist er seit dem 31. August 2026 für alle Websites verfügbar. In den Einstellungen steuerst du außerdem, ob deine Inhalte in diesen Funktionen berücksichtigt werden. Wie du KI-Sichtbarkeit sonst misst, steht in KI-Sichtbarkeit messen.

Durchschnittliche Position: Durchschnitt statt Momentaufnahme

Die „Position“ im Leistungsbericht ist keine feste Platzierung. Google zählt pro Suche die höchste Position, an der ein Link zu deiner Property erschien, und mittelt über alle Impressionen. Die Google-Hilfe selbst warnt, dass der Wert irreführen kann.

So liest du den Wert:

  • Nur gesehene Treffer zählen. Blättert niemand bis Seite 3, entsteht keine Impression und keine Position.
  • Der Mittelwert mischt Suchanfragen. Erscheint deine Seite zusätzlich für speziellere Suchanfragen auf Seite 2, wird der Durchschnitt schlechter, obwohl dein wichtigstes Keyword gleich bleibt.
  • Die Zeile entscheidet. Im Diagramm gilt der Wert für die ganze Website, in der Tabelle für die jeweilige Zeile, etwa eine Suchanfrage. Filtere, bevor du ihn deutest.

Der Google Ranking Check misst etwas anderes: Er fragt für dein Keyword einmalig die organischen Google-Ergebnisse ab (neutrale Desktop-Suche ohne Standort und Personalisierung, Details in der Methodik) und zeigt die Position deiner Domain in diesem Moment, samt Messzeitpunkt.

Position in der Search Console und Google Ranking Check im Vergleich
MerkmalSearch ConsoleGoogle Ranking Check
DatenbasisEchte Suchen von Nutzern; nur gesehene Treffer zählen.Eine neutrale Desktop-Suche für Deutschland, Österreich oder die Schweiz, Sprache Deutsch.
WertDurchschnitt der höchsten Position je Suche, über alle Suchanfragen mit Impressionen.Konkrete Platzierung für genau das Keyword, das du eingibst, bis Platz 10, 20 oder 50.
AktualitätIn der Regel zwei bis drei Tage Verzug.Abfrage jetzt, bis zu sechs Stunden zwischengespeichert; der Messzeitpunkt wird angezeigt.
RückblickBis zu 16 Monate.Nur der Moment der Abfrage; einen Verlauf bietet der Rank Tracker.
Gut fürTrends, neue Suchanfragen, Klicks und CTR.Prüfen, wo du jetzt für ein Keyword stehst, etwa nach einer Änderung.
Search Console laut Google-Hilfe, Ranking Check laut Methodik. Werbung, lokale Pakete und andere SERP-Features zählt der Ranking Check nicht als Positionen.

Beide ergänzen sich: Die Search Console zeigt, wofür deine Seiten gesehen werden, der Ranking Check, wo du heute für ein Keyword stehst. Den Verlauf eigener Keywords siehst du im Rank Tracker. Sinken deine Klicks, hilft Google-Ranking verbessern bei der Diagnose.

Häufige Probleme und Lösungen

Typische Probleme der ersten Wochen, mit Ursachen laut Google-Hilfe und möglichen Schritten.

Typische Probleme bei Einrichtung und erster Auswertung
ProblemMögliche UrsacheDas kannst du tun
Bestätigung schlägt fehlDNS-Eintrag noch nicht sichtbar (manuell angelegt: bis zu zwei oder drei Tage) oder falsch eingetragen; Datei nicht im Stammverzeichnis, hinter Weiterleitung oder Login; Tag nicht im <head> der Live-Seite.Eintrag mit Dig prüfen, Datei im Inkognitofenster aufrufen, Quelltext der Live-Seite prüfen, später erneut auf „Bestätigen“ klicken.
Bestätigung ist plötzlich wegDer Nachweis (DNS-Eintrag, Datei oder Tag) wurde entfernt, etwa bei einem Relaunch.Nachweis wieder einrichten und neu bestätigen. Google prüft regelmäßig, benachrichtigt dich und gewährt eine Frist.
Keine Daten im LeistungsberichtProperty erst kurz angelegt, falsche Variante (etwa http statt https) oder die Website erscheint in der Google-Suche nicht.Einige Tage warten, Property-Adresse prüfen oder eine Domain-Property anlegen, in der URL-Prüfung kontrollieren, ob die Startseite indexiert ist.
Zahlen passen nicht zusammenSeltene (anonymisierte) Suchanfragen fehlen in der Tabelle, zählen aber im Diagramm; die Tabelle zeigt höchstens 1.000 Zeilen. Analytics zählt Besuche mit aktiviertem JavaScript; dazu kommen Verzug, Zeitzone (Pacific Time) und Datenschutzfilter.Kein Fehler. Vergleiche Trends statt Einzelwerte.
Sitemap: „Konnte nicht abgerufen werden“Adresse falsch, Sitemap nicht erreichbar oder in keinem erlaubten Format.Adresse im Browser öffnen, per Live-URL-Test prüfen („Seitenabruf“ = „Erfolgreich“), Details in der Zeile lesen, danach erneut einreichen.
„Gefunden“ oder „Gecrawlt – zurzeit nicht indexiert“Google kennt die URL, hat sie aber noch nicht gecrawlt oder noch nicht indexiert. Das kann sich ändern.Etwa eine Woche warten (Googles Richtwert für neue Seiten), URL in die Sitemap aufnehmen und intern verlinken, Inhalt prüfen. „Indexierung beantragen“ ist begrenzt und garantiert nichts.
Meldung „URL als noindex markiert“Die Seite enthält eine noindex-Anweisung.Prüfen, ob sie gewollt ist, etwa mit dem SEO Check. Wenn nicht: entfernen, in der URL-Prüfung „Live-URL testen“, dann „Indexierung beantragen“.
Quellen: Google-Hilfe zu Bestätigung, Sitemaps, Seitenindexierung, URL-Prüftool und Leistungsbericht (siehe Quellen am Ende).

Datenschutz und Hinweise

Die Search Console wertet Vorgänge in der Google-Suche aus, nicht das Verhalten von Besuchern auf deiner Website. Bei der DNS-Bestätigung änderst du nur einen Eintrag beim Domainanbieter; auf deiner Website kommt kein Code hinzu. Die HTML-Methoden brauchen eine zusätzliche Datei oder ein Meta-Tag, Analytics und Tag Manager setzen voraus, dass ihr Code schon auf der Startseite steht. Müsstest du den Code allein für die Bestätigung neu einbauen, wähle besser eine andere Methode.

Ob und wie du die Search Console in der Datenschutzerklärung nennen musst, hängt vom Einzelfall ab; das kann dieser Ratgeber nicht beurteilen. Google blendet außerdem sehr selten gesuchte Suchanfragen aus (anonymisierte Suchanfragen). Weitere kostenlose Werkzeuge vergleicht die Übersicht Kostenlose SEO-Tools.

Häufige Fragen

Ist die Google Search Console kostenlos?

Ja. Google beschreibt die Search Console als kostenlosen Dienst. Du brauchst ein Google-Konto und musst nachweisen, dass dir die Website gehört.

Wie lange dauert es, bis die Search Console Daten anzeigt?

Die Datenerfassung beginnt, sobald die Property angelegt ist, auch vor der Bestätigung. Laut Google erscheinen die ersten Daten innerhalb weniger Tage. Im laufenden Betrieb sind Leistungsdaten in der Regel nach zwei bis drei Tagen verfügbar.

Muss ich die Search Console einrichten, damit meine Website bei Google erscheint?

Nein. Laut Google musst du dich dafür nicht registrieren. Die Search Console hilft dir aber, Indexierungsprobleme zu erkennen und die Suchleistung deiner Website zu sehen.

Soll ich eine Domain-Property oder eine URL-Präfix-Property anlegen?

Mit Zugriff auf die DNS-Einstellungen ist die Domain-Property meist die bessere Wahl (unsere Einschätzung), weil sie alle Protokolle, Subdomains und Pfade abdeckt. Ohne DNS-Zugriff nimmst du eine URL-Präfix-Property für die Adresse, unter der deine Website ausgeliefert wird.

Warum zeigt die Search Console eine andere Position als mein Ranking-Check?

Die Search Console bildet einen Durchschnitt über die Impressionen echter Suchen und zählt pro Suche die höchste Position deines Links. Ein Ranking-Check zeigt eine Momentaufnahme für ein einzelnes Keyword. Beide Werte können stimmen, sie messen nur Verschiedenes.

Wie lange speichert die Search Console meine Daten?

Laut Google-Hilfe werden die Daten der letzten 16 Monate gespeichert. Willst du länger zurückblicken, exportiere sie regelmäßig, zum Beispiel über den Massendatenexport nach BigQuery.

Stand: 17. Oktober 2026. Alle Schritte, Bezeichnungen und Zeitangaben folgen der Google-Hilfe zum angegebenen Stand. Die Angabe von 15 bis 30 Minuten für die Einrichtung ist eine Einschätzung der Redaktion und keine Aussage von Google. Die Oberfläche der Search Console ändert sich regelmäßig; im Zweifel gilt die aktuelle Google-Hilfe.

Quellen ansehen (19)