Methodik · offen dokumentiert

So messen unsere Tools – und wo die Grenzen liegen

Der KI-Sichtbarkeit Check stellt Kundenfragen an ChatGPT, Claude, Gemini und Perplexity und wertet ihre API-Antworten mit Websuche aus. Die SEO-Tools fragen Google und einzelne Webseiten über spezialisierte Datendienste ab. Jede Messung ist eine Momentaufnahme mit Zeitpunkt, Land und Umfang, kein Echtzeitwert und keine Garantie.

Hier steht für jedes Tool, wie es misst, was es auslässt und wie du die Werte einordnest.

Stand: 26. Oktober 2026Gilt für alle fünf Tools

KI-Sichtbarkeit Check: so entsteht die Messung

Der KI-Sichtbarkeit Check zeigt, ob KI-Assistenten deine Marke nennen, wenn Kunden nach einer Lösung fragen. Er stellt typische Kundenfragen an vier Plattformen, erkennt in den Antworten die genannten Marken und berechnet daraus Kennzahlen. Ein GEO-Audit deiner Website liefert dazu Maßnahmen. Eine Prüfung läuft in fünf Schritten ab.

  1. 01

    Website lesen und Fragen vorschlagen

    Ein Abrufdienst lädt deine Startseite und bis zu drei weitere Seiten, deren Adresse auf Leistungen, Produkte, Angebot oder Unternehmen hindeutet. Ein Sprachmodell leitet daraus Markenname, Kurzprofil, Themen, Zielgruppen, Wettbewerber und 6 Kundenfragen ab. Ist die Website nicht erreichbar, entsteht das Profil nur aus der Domain; die Oberfläche weist darauf hin.

  2. 02

    Prüfen und starten

    Du siehst Marke, Wettbewerber und Fragen, bevor etwas gemessen wird. Du kannst Fragen abwählen, umformulieren oder eigene ergänzen (höchstens 6 je Prüfung), Wettbewerber ändern und Markt sowie Sprache wählen.

  3. 03

    Fragen an vier Plattformen stellen

    Jede Frage geht einzeln an ChatGPT, Claude, Gemini und Perplexity, in einem neuen Kontext und mit dem gewählten Land für die Websuche. Die Plattform erhält nur die Frage, keine Seitentexte und kein Profil. Gespeichert werden Antworttext, Quellen, Modellversion und Zeitpunkt.

  4. 04

    Marken erkennen und Kennzahlen berechnen

    Ein Sprachmodell liest jede Antwort und listet die genannten Unternehmen und Marken in der Reihenfolge ihrer ersten Nennung, jeweils mit Tonalität. Daraus berechnet der Check Sichtbarkeit, Share of Voice, Position, Rang und den Anteil der Antworten, die deine Domain zitieren.

  5. 05

    GEO-Audit und Maßnahmen

    Parallel prüft ein Crawler bis zu 12 Seiten deiner Website mit 23 Prüfpunkten. Jeder Befund wird zur Maßnahme mit Priorität; aus der Messung kommen bis zu drei weitere Maßnahmen dazu.

Fragen, Markt und Sprache

Jede vorgeschlagene Frage hat 12 bis 30 Wörter, ist in der Ich-Form aus Sicht eines Käufers mit konkretem Bedarf formuliert und verteilt sich gleichmäßig auf die Themen deiner Website. Markenname und Domain kommen in den Fragen nicht vor, damit schon die Frage keine Nennung erzwingt. Formuliere eigene Fragen genauso. Standard sind 6 Fragen je Prüfung; mehr als 8 sind technisch nicht möglich.

Der Markt (Deutschland, Österreich oder Schweiz) legt das Land für die Websuche fest. Die Sprache (Deutsch oder Englisch) bestimmt nur, in welcher Sprache die Fragen formuliert werden; den Plattformen wird keine Sprachanweisung mitgegeben.

Plattformen und Modellklassen

Wir fragen kompakte Modellklassen der vier Anbieter ab, jeweils mit Websuche. Fällt ein Modell aus, antwortet ein Ersatzmodell derselben Plattform. Welches Modell geantwortet hat, steht im Report an jeder Antwort.

Gemessene Plattformen
PlattformAnbieterModellklasseWebsuche
ChatGPTOpenAIKompaktes GPT-ModellImmer aktiv: Jede Antwort muss eine Websuche nutzen.
ClaudeAnthropicClaude HaikuImmer aktiv: Jede Antwort muss eine Websuche nutzen.
GeminiGoogleGemini Flash-LiteVerfügbar: Das Modell entscheidet, ob es sucht.
PerplexityPerplexity AISonarImmer aktiv: Perplexity sucht bei jeder Antwort.
Die Apps der Plattformen können je nach Tarif und Einstellung andere, oft größere Modelle, eigene Systemanweisungen und weitere Suchpartner einsetzen.

Markenerkennung

Das Sprachmodell kennt deine Marke und die Wettbewerber samt Schreibvarianten. Eine Nennung zählt auch, wenn die Antwort Zusätze wie die Rechtsform enthält. Marken, die es noch nicht kennt, nimmt der Check in die Liste auf. Werkstoffe, Normen, Portale, Verzeichnisse und Behörden zählen nicht als Marke. Je Antwort zählt eine Marke höchstens einmal; ihre Position ist der Platz in der Reihenfolge der Erstnennung. Die Tonalität (positiv, neutral, kritisch) beurteilt das Modell aus Sicht des Antworttexts. Weil das automatisch geschieht, kann es bei mehrdeutigen Namen irren. Den Volltext jeder Antwort findest du deshalb im Report.

Kennzahlen

Ausgewertet werden nur Antworten ohne Fehler. Fehlgeschlagene Antworten bleiben im Report sichtbar, zählen aber in keine Quote. Prozentwerte sind auf eine Nachkommastelle gerundet. Gibt es keinen Nenner, etwa ohne jede Nennung, zeigt der Report keinen Wert statt einer Null.

Kennzahlen des KI-Sichtbarkeit Checks
KennzahlSo wird sie berechnetWas sie nicht aussagt
SichtbarkeitAnteil der auswertbaren Antworten, in denen deine Marke genannt wird. Der Report zeigt sie auch je Plattform und je Frage.Wie prominent oder positiv die Nennung ist. Auch eine kritische Nennung zählt.
Share of VoiceNennungen deiner Marke geteilt durch die Nennungen aller erkannten Marken.Deinen Anteil am ganzen Markt. Der Wert gilt nur für dieses Fragenset und die erkannten Marken.
Ø PositionMittelwert der Positionen deiner Marke in den Antworten mit Nennung; 1 heißt zuerst genannt.Eine Platzierung durch die Plattform: Die Reihenfolge im Antworttext ist keine Rangliste. Ohne Nennung gibt es keine Position.
Positive NennungenAnteil deiner Nennungen, die das Sprachmodell als positiv einstuft.Ob die Aussagen stimmen. Prüfe auffällige Antworten im Volltext.
RangPlatz deiner Marke unter allen genannten Marken, sortiert nach Sichtbarkeit, bei Gleichstand nach Zahl der Nennungen.Deine Stellung im ganzen Markt. Werden nur wenige Marken genannt, sagt ein guter Rang wenig.
Eigene Domain zitiertAnteil der auswertbaren Antworten mit mindestens einer Quelle deiner Domain oder einer ihrer Subdomains.Ob jemand die Quelle anklickt. Plattformen zeigen Quellen unterschiedlich ausführlich an.
Zitierte QuellenDomains aus den Quellenangaben der Antworten, sortiert nach der Zahl der Antworten, die sie zitieren (höchstens 25).Welche Seiten eine Plattform gelesen, aber nicht als Quelle ausgegeben hat.
Wiederholst du eine Prüfung, zeigt der Report bei jeder Kennzahl die Veränderung zur vorherigen Prüfung.

GEO-Audit: Umfang und Prioritäten

Der Crawler lädt standardmäßig bis zu 12 interne Seiten über einen Abrufdienst, höchstens vier gleichzeitig, und liest robots.txt und Sitemap. Für bis zu 3 Seiten, die Startseite zuerst, dann Produkt- und Leistungsseiten, bewertet ein Sprachmodell zusätzlich Seitentyp, konkrete Fakten, offene Kundenfragen und Behauptungen ohne Beleg. Die 23 Prüfpunkte verteilen sich auf vier Bereiche:

Die 23 Prüfpunkte des GEO-Audits
BereichPrüfpunkte
Technik & Abruf (8)
  • Seiten mit noindex im Robots-Meta-Tag oder X-Robots-Tag
  • Sperren in der robots.txt, auch für KI-Crawler (GPTBot, OAI-SearchBot, ClaudeBot, PerplexityBot, Google-Extended)
  • nosnippet oder sehr kurzes max-snippet
  • Fehlerhafte Links und nicht erreichbare Seiten
  • Seiten mit kaum internen Links
  • Kaum lesbarer Text im HTML, Inhalte nur per JavaScript
  • Fehlendes oder abweichendes Canonical
  • Seiten, die in der Sitemap fehlen
Entität & Wissen (8)
  • Keine oder mehrere H1-Überschriften
  • Allgemeine H1 wie „Willkommen“ oder „Leistungen“
  • Organization- oder LocalBusiness-Markup auf der Startseite
  • Fehlerhafte JSON-LD-Blöcke
  • Product-, Service- oder Offer-Markup auf Produkt- und Leistungsseiten · KI-Bewertung
  • Lange Seiten ohne Zwischenüberschriften
  • Fehlender, zu kurzer oder doppelter Title
  • Fehlende Meta Description
Inhalt (5)
  • Werbesprache statt konkreter Fakten · KI-Bewertung
  • Naheliegende Kundenfragen, die die Seite offenlässt · KI-Bewertung
  • Sehr lange Absätze
  • Lange Seiten ohne Liste oder Tabelle
  • Bilder ohne Alt-Text
Marke & Autorität (2)
  • Behauptungen ohne Beleg · KI-Bewertung
  • Artikel ohne erkennbares Datum
Prüfpunkte mit KI-Bewertung entfallen, wenn keine Seite bewertet werden konnte. Als bestanden gilt nur, was tatsächlich geprüft wurde.

Jeder Befund wird zur Maßnahme mit Wirkung und Aufwand, jeweils auf einer Skala von 1 bis 5. Hohe Priorität bekommt eine Maßnahme mit größter Wirkung oder mit Wirkung ab 4 bei geringem Aufwand, mittlere ab Wirkung 3, alle anderen eine niedrige. Jede Maßnahme nennt die betroffenen Seiten mit dem konkreten Fund, Schritte und eine Bedingung, wann sie erledigt ist. Aus der Messung kommen bis zu drei Maßnahmen dazu: Inhalte für Fragen ohne Nennung deiner Marke, Präsenz auf den meistzitierten fremden Quellen und Vergleichsinhalte gegenüber sichtbareren Wettbewerbern. Ist deine Website nicht erreichbar, bleibt die Messung gültig, und der Report nennt den Grund.

Ablauf auf dem Server

Eine Prüfung läuft auf unserem Server, nicht in deinem Browser. Mehrere Frage-Plattform-Paare werden gleichzeitig abgefragt, jede fertige Antwort wird sofort gespeichert. Du kannst den Tab schließen; die Prüfung läuft weiter, und der Report füllt sich. Meist dauert eine Prüfung zwei bis vier Minuten. Scheitert eine einzelne Antwort nach mehreren Versuchen, läuft die Prüfung weiter, und die Antwort gilt als fehlgeschlagen. Eine laufende Prüfung kannst du stoppen; die Kennzahlen entstehen dann aus den vorhandenen Antworten.

Wiederholte Messung

„Erneut messen“ startet eine neue Prüfung mit denselben Fragen, Marken, Plattformen, Markt und Sprache. Der Report zeigt die Veränderung zur vorherigen Prüfung, beide Prüfungen bleiben erhalten. Eine Wiederholung zählt als weitere Prüfung im Tageskontingent.

Was der Check nicht leistet

  • Eine Stichprobe, keine Statistik. 6 Fragen auf 4 Plattformen ergeben 24 Antworten, eine je Paar. Eine einzelne Antwort verschiebt die Sichtbarkeit um rund 4,2 Prozentpunkte. Bei weniger als zehn auswertbaren Antworten weist der Report auf eine grobe Quote hin.
  • Schwankende Antworten. Dieselbe Frage kann beim nächsten Mal andere Marken, eine andere Reihenfolge oder andere Quellen liefern. Vergleiche Prüfungen mit identischen Fragen.
  • Quellen nur, wo die Plattform sie ausgibt. Gemini entscheidet selbst, ob es sucht; ohne Suche gibt es keine Quellen. Zitiert ist, was in den Quellenangaben steht.
  • Kein Traffic. Der Check misst keine Klicks und keine Besuche aus KI-Antworten.
  • Keine Gespräche. Jede Frage wird einzeln gestellt. Rückfragen und Gesprächsverläufe bildet der Check nicht ab.

Welche Kennzahlen sich für KI-Sichtbarkeit eignen, erklärt der Ratgeber KI-Sichtbarkeit messen. Wie andere Anbieter messen, zeigt die Seite GEO-Tools im Vergleich.

Kategorien-Check: das Sortiment Kategorie für Kategorie

Für Shops misst der Check auf Wunsch zusätzlich, wie sichtbar das Sortiment ist. Jede Kategorie bekommt eine typische Kundenfrage, die eine KI-Analyse mit Websuche beantwortet. Die vier Plattformen fragt der Kategorien-Check nicht ab: Er zeigt, ob deine Kategorieseiten in einer KI-Suche mit Websuche gefunden, genannt und zitiert werden. Er beginnt nach dem Website-Audit, damit Kennzahlen und Maßnahmen der Plattform-Messung nicht warten, und dauert meist drei bis acht Minuten.

Im Profil-Schritt ist der Kategorien-Check vorausgewählt, wenn die gelesenen Seiten nach einem Shop aussehen: ein Warenkorb- oder Kassen-Link, ein bekanntes Shop-System oder mindestens drei Produkt-Markups oder Produktadressen. Du kannst ihn ein- und ausschalten.

  1. 01

    Sortiment erfassen

    Ein Abrufdienst liest die robots.txt und die dort genannten Sitemaps, ersatzweise /sitemap.xml, dazu die Navigation der Startseite und der flachsten Kategorieseiten. Produkt-, Medien- und Blog-Sitemaps bleiben außen vor. Die Erfassung ist auf 30 Abrufe, 16 Seiten und 10 Sitemaps begrenzt; was die robots.txt sperrt, liest der Check nicht.

  2. 02

    Kategorien auswählen

    Die gefundenen Kategorien werden nach Pfadtiefe geordnet, Hauptkategorien zuerst. Gemessen werden bis zu 150 Kategorien je Prüfung; findet der Check mehr, nennt der Report die Gesamtzahl.

  3. 03

    Eine Kundenfrage je Kategorie

    Jede Kategorieseite wird einmal geladen: Titel, Beschreibung, Überschriften und Text. Leitet sie dauerhaft auf eine andere Kategorie des Shops weiter, wird dort gemessen; gibt es sie nicht mehr, ist die Kategorie nicht auswertbar. Ein Sprachmodell formuliert daraus genau eine realistische Kundenfrage mit Kaufabsicht, in der Sprache der Prüfung und ohne Shop-Namen, Domain und Herstellermarken.

  4. 04

    Antwort mit Websuche

    Eine KI-Analyse beantwortet die Frage mit bis zu 3 Google-Abfragen über einen Datendienst, im Land und in der Sprache der Prüfung. Sie kennt weder deinen Shop noch deine Domain. Ohne erfolgreiche Suche zählt die Antwort nicht als Messung.

  5. 05

    Bewerten

    Jede Antwort erhält 0 bis 3 Punkte; es zählt der höchste zutreffende Wert. Die Abdeckung einer Kategorie ist der Anteil an den möglichen 3 Punkten.

Punkte je Kategorie
PunkteBedeutungWann
3Als Quelle zitiertEine eigene Seite steht verifiziert in der Antwort.
2ErwähntShop-Name oder Domain werden in der Antwort genannt.
1Nur gefundenDie eigene Domain erscheint in den Suchergebnissen, nicht aber in der Antwort.
0Nicht sichtbarWeder in der Antwort noch in den Suchergebnissen.
Als zitiert gilt nur eine Adresse, die in den Suchergebnissen stand und in der Antwort genannt wird. Erwähnt heißt: Shop-Name, eine Schreibvariante oder die Domain stehen im Antworttext.

Bewertungsstufen und Kennzahlen

  • Gut abgedeckt: 3 Punkte, die Antwort zitiert eine eigene Seite als Quelle.
  • Teilweise abgedeckt: 2 Punkte, der Shop wird genannt, aber keine eigene Seite zitiert.
  • Schwach abgedeckt: Die eigene Domain erscheint nur in den Suchergebnissen.
  • Nicht abgedeckt: Der Shop wird weder genannt noch gefunden.

Ø Abdeckung ist der Mittelwert über alle bewerteten Kategorien, jede mit gleichem Gewicht. Lücken sind schwach oder nicht abgedeckte Kategorien. „Shop erwähnt“ ist der Anteil der beantworteten Fragen, deren Antwort den Shop nennt. Nicht auswertbare Kategorien zählen nie als Nullwert, sie bleiben offen. Aus dem Kategorien-Check kommen bis zu zwei Maßnahmen dazu: Inhalte für Kategorien ohne Abdeckung und Kategorien, die die Suche findet, die Antwort aber nicht als Quelle nennt.

Grenzen des Kategorien-Checks

  • Eine Frage je Kategorie. Das ist eine Stichprobe, keine vollständige Messung. Eine andere Frage zur selben Kategorie kann anders ausgehen.
  • Eine KI-Suche, nicht vier Plattformen. Die Ergebnisse sagen nichts darüber, wie ChatGPT, Claude, Gemini oder Perplexity dieselbe Frage beantworten.
  • Momentaufnahme. Suchergebnisse und Antworten ändern sich; der Report zeigt den Zeitpunkt jeder Kategorie.
  • Erfassung mit Grenzen. Kategorien ohne Eintrag in Sitemap oder Navigation können fehlen. Hat die Erfassung ihr Abrufbudget ausgeschöpft, weist der Report darauf hin.
  • Kein Traffic und kein Ranking. Die Abdeckung misst weder Besuche noch eine dauerhafte Google-Position.

Datenquellen aller Tools

Wir betreiben keine eigene Suchmaschine und haben keinen Zugriff auf interne Daten von Google oder den KI-Anbietern. Jeder Messwert entsteht durch Abfragen, die unser Server in Auftrag gibt: bei den KI-Plattformen über ihre Programmierschnittstellen, bei Google und einzelnen Webseiten über spezialisierte Datendienste. Die Zielseiten Dritter ruft unser Server nicht selbst auf.

KI-Plattformen
4

ChatGPT, Claude, Gemini und Perplexity, API mit Websuche

Antworten je Prüfung
bis 24

6 Kundenfragen je Plattform

Google-Tiefe
10 · 20 · 50

organische Ergebnisse für DE, AT und CH

Tageskontingent
3 · 40 · 20

KI-Prüfungen, Google-Abfragen und SEO-Checks je Netzwerk (IP-Adresse)

Datenquelle und Messgegenstand je Tool
ToolDatenquelleGemessen wird
KI-Sichtbarkeit CheckKI-Plattformen über ihre Programmierschnittstellen mit Websuche; Seitenabruf über einen Datendienst; ein Sprachmodell für Profil, Markenerkennung und AuditNennungen, Position, Tonalität und Quellen in bis zu 24 Antworten, dazu ein GEO-Audit der Website und für Shops optional die Abdeckung je Kategorie
Rank Tracker, Google Ranking Check und SERP CheckerGoogle-Abfrage über einen DatendienstOrganische Ergebnisse zu einem Keyword mit Position, Titel, URL und Snippet
SEO CheckAbruf einer URL und der robots.txt über einen DatendienstOnpage-Faktoren im HTML und in den HTTP-Antwortdaten einer einzelnen Seite

Google-Abfragen: Rank Tracker, Ranking Check und SERP Checker

Die drei Google-Tools Rank Tracker, Google Ranking Check und SERP Checker nutzen dieselbe Abfrage: Wir senden Keyword, Land und Tiefe an einen Datendienst, der die Google-Suche ausführt und die organischen Ergebnisse zurückgibt.

Land, Sprache und Tiefe

  • Land: Deutschland, Österreich oder Schweiz. Die Abfrage läuft über die Google-Suche mit der jeweiligen Länder- und Spracheinstellung (Deutsch); die Antwort kommt technisch teils von google.com mit diesen Parametern.
  • Tiefe: Du wählst, ob die ersten 10, 20 oder 50 organischen Ergebnisse abgefragt werden. Google liefert oft etwas weniger, zum Beispiel 9, 19 oder 49 Ergebnisse; ausgewertet und angezeigt wird immer die tatsächlich gelieferte Zahl.
  • Neutrale Suche: Wir geben keinen Standort, kein Gerät und kein Nutzerprofil vor. Das kommt einer neutralen Suche am Desktop nahe, ist aber nicht identisch damit.

So zählen wir Positionen

Position 1 ist der erste organische Treffer. Werbung, lokale Pakete und SERP-Features bekommen keine Position. Anzeigen belegen laut Google-Hilfe auch in der Search Console keine Position. Auf dem Bildschirm kann dein Treffer trotzdem weiter unten stehen, weil davor Anzeigen oder Boxen erscheinen.

Beim Abgleich deiner Domain zählen die www-Variante und Subdomains mit, bei mehreren Treffern gilt die beste Position. Gibst du im Google Ranking Check eine URL mit Pfad ein, prüft er zusätzlich, ob genau diese Seite rankt, und ignoriert dabei Unterschiede bei www, Protokoll, Schrägstrich am Ende und Tracking-Parametern. Ergebnisse ohne erkennbare Adresse, etwa manche Videos, lassen sich keiner Domain zuordnen.

Treffer-URLs und Weiterleitungslinks

Der Datendienst liefert manche Ergebnisadressen als Google-Weiterleitungslinks. Wir lösen sie auf, ohne die Zielseiten aufzurufen: Steht das Ziel in der Adresse, lesen wir es dort ab. Sonst fragen wir nur den Weiterleitungsdienst von Google an, ohne Cookies, und folgen der Weiterleitung nicht. Dasselbe gilt für Quellenlinks, die Gemini als Google-Weiterleitung ausgibt.

Wie viele Treffer aufgelöst werden, hängt vom Tool ab: Der SERP Checker löst die ersten 20 auf, der Google Ranking Check die Treffer deiner Domain, der Rank Tracker deinen besten Treffer. Bei den übrigen bleibt es bei der Adresse aus der Ergebnisliste.

Zwischenspeicher und Messzeitpunkt

Damit gleiche Fragen nicht doppelt Kosten verursachen, speichern wir jedes Ergebnis für Keyword, Land und Tiefe bis zu 6 Stunden zwischen. Der Zwischenspeicher gehört nicht zu deinem Browser: Du siehst womöglich ein Ergebnis, das ein anderer Besucher ausgelöst hat. Er enthält keine Angaben zu dir. Angezeigt wird immer der Zeitpunkt des tatsächlichen Google-Abrufs. Auch Treffer aus dem Zwischenspeicher zählen zum Tageskontingent.

Warum deine eigene Suche anders aussieht

Abweichungen sind normal. Google selbst nennt Standort, bisherigen Suchverlauf und Sucheinstellungen als Kontext, der Ergebnisse beeinflusst. Unsere Abfrage gibt nichts davon vor. Dazu kommen drei weitere Unterschiede:

  • Zählweise: Nur organische Treffer bekommen bei uns eine Position.
  • Zeitpunkt: Rankings schwanken, und unser Ergebnis kann bis zu 6 Stunden alt sein. Besonders weiter hinten (ab etwa Platz 20) haben wir bei Testabfragen deutliche Sprünge innerhalb weniger Stunden beobachtet. Einzelwerte dort sind deshalb weniger belastbar als Positionen auf der ersten Seite.
  • Land und Gerät: Wir fragen nur die Google-Suche für Deutschland, Österreich und die Schweiz ab und bilden keine gezielte Mobilsuche ab.

Ein privates Browserfenster ohne Anmeldung kommt unserer Abfrage näher, bleibt aber nicht identisch.

SEO Check: Abruf und Prüfung einer URL

Der SEO Check prüft genau eine Seite. Dafür lädt ein Datendienst die URL und die robots.txt der Website; unser Server ruft fremde Adressen nie selbst ab. So kann niemand unseren Server nutzen, um interne Adressen abzufragen.

Welche Adressen sich prüfen lassen

Geprüft werden öffentlich erreichbare HTML-Seiten unter http oder https. IP-Adressen, interne Namen, localhost, Adressen mit Zugangsdaten, PDFs und andere Dateitypen lehnt der Check ab. Seiten hinter einem Login lassen sich nicht prüfen. Vom HTML liest er höchstens 2,5 MB, Seiten über etwa 4 MB lehnt er ab. Blockiert eine Website automatisierte Abrufe, meldet der Check einen Fehler.

Mit und ohne JavaScript-Rendering

Standardmäßig lädt der Datendienst die Seite wie ein einfacher HTTP-Abruf: Wir erhalten Quelltext, Statuscode und Header, führen aber kein JavaScript aus. Inhalte, die erst im Browser nachgeladen werden, fehlen dann. Optional rendert der Datendienst die Seite in einem Browser. Das dauert länger, und Statuscode, Header und die Größe des Roh-HTML stehen dann nicht zur Verfügung.

Was geprüft wird und was nicht

Der Check bewertet 31 Prüfpunkte in vier Gruppen: Technik & Indexierung, Inhalte & Meta, Struktur & Links, Social & strukturierte Daten. Optional prüft er, wo dein Fokus-Keyword vorkommt. Daraus entsteht ein Onpage-Wert von 0 bis 100. Die Gewichte sind unsere eigene Einschätzung, stehen offen im Ergebnis und sind keine Vorgabe von Google. Bei einem Blocker, etwa einem noindex, einem Fehlerstatus oder einer Sperre in der robots.txt, deckelt der Check den Wert bei 40.

Nicht Teil des Checks sind ein Crawl der ganzen Website, Backlinks, die Ladezeit im Browser (etwa Core Web Vitals), Rankings und Besucherzahlen. Die Empfehlungen sind Faustregeln, keine Prognose, dass eine Änderung dein Ranking verbessert.

Kontingente und Datenhaltung

Gast-Arbeitsbereich ohne Konto

Du brauchst kein Konto. Beim ersten Besuch setzt die Seite ein einziges, technisch notwendiges Cookie (rt_gast) mit einer zufälligen, signierten Kennung, 400 Tage gültig. Darüber ordnen wir gespeicherte Daten deinem Browser zu, etwa KI-Prüfungen und Rank-Tracker-Einträge. Alle Prüfungen dieses Browsers listet die Seite Deine Prüfungen. Löschst du das Cookie oder wechselst den Browser, erreichst du sie nicht mehr. Exportiere wichtige Ergebnisse deshalb als CSV oder JSON. Im Rank Tracker bleiben höchstens 25 Einträge mit je den letzten 100 Messungen gespeichert.

Tageskontingente

Jede KI-Prüfung, jede Google-Abfrage und jeder Seitenabruf kostet Geld bei den KI-Plattformen und Datendiensten. Diese Kosten trägt rank-tracking.de. Deshalb begrenzen wir die kostenlose Nutzung pro Netzwerk und Tag: 3 KI-Prüfungen, 40 Google-Abfragen und 20 SEO-Checks.

  • Netzwerk heißt IP-Adresse. Aus deiner IP-Adresse erzeugen wir mit einem geheimen Schlüssel einen Hashwert und speichern ihn mit einem Tageszähler, nicht die IP-Adresse selbst. Teilen sich mehrere Personen einen Anschluss, teilen sie sich auch das Kontingent.
  • Zählweise. Beim KI-Sichtbarkeit Check zählt jeder Start einer Prüfung, auch „Erneut messen“. Das Einlesen einer Website für die Fragenvorschläge hat ein eigenes Tageslimit. Ein Keyword ist eine Google-Abfrage, auch im Rank Tracker bei mehreren Einträgen und auch bei Treffern aus dem Zwischenspeicher; die drei Google-Tools teilen sich das Kontingent.
  • Tageswechsel und Löschung. Der Tag endet um Mitternacht deutscher Zeit. Die Zähler löschen wir nach spätestens zwei Tagen.
  • Gesamtlimit und Fehlschläge. Zusätzlich gibt es ein tägliches Gesamtkontingent für alle Besucher; ist es erreicht, zeigen die Tools eine Meldung. Schlägt eine Google-Abfrage oder ein SEO-Check fehl, wird er gutgeschrieben. Eine KI-Prüfung wird gutgeschrieben, wenn sie sich nicht anlegen lässt; eine gestartete Prüfung zählt auch dann, wenn einzelne Antworten fehlschlagen.

Was an KI-Plattformen und Datendienste geht

Wir übermitteln nur, was für eine Abfrage nötig ist: bei Google-Abfragen Keyword, Land und Tiefe, beim SEO Check die URL. Beim KI-Sichtbarkeit Check gehen die Fragen mit dem Land für die Websuche an die KI-Plattformen. Seitentexte deiner Website, Antworttexte und Markennamen verarbeitet ein Sprachmodell für Profil, Markenerkennung und Audit. Beim Kategorien-Check liest ein Abrufdienst robots.txt, Sitemaps und Kategorieseiten deines Shops; aus den Seitentexten formuliert ein Sprachmodell die Kundenfragen, und die Suchanfragen gehen über einen Datendienst an die Google-Suche. Deine IP-Adresse und deine Cookie-Kennung geben wir nicht weiter. KI-Anbieter können Daten auch außerhalb der EU verarbeiten. Gib deshalb keine personenbezogenen Daten in Keyword-, URL-, Domain- oder Fragefelder ein. Rechtsgrundlagen und Fristen nennt die Datenschutzerklärung.

Messwerte richtig einordnen

Unsere Messwerte sind Hinweise, keine Urteile. Diese Regeln helfen dir beim Lesen:

  1. Vergleiche Gleiches mit Gleichem. Gleiches Keyword oder gleiche Fragen, gleiches Land, gleiche Tiefe, und prüfe die Messzeitpunkte.
  2. Achte auf Trends statt auf Einzelwerte. Rankings und KI-Antworten schwanken. Entscheidend ist die Richtung über mehrere Messungen, nicht der Sprung zwischen zwei.
  3. „Nicht gefunden“ heißt nicht „nicht im Index“. Deine Domain steht dann nur nicht unter den ersten 10, 20 oder 50 organischen Ergebnissen. Den Indexstatus zeigt der Bericht zur Seitenindexierung der Search Console; wie du sie einrichtest, steht im Ratgeber Search Console einrichten.
  4. Position ist nicht Traffic. Eine Position sagt nichts über Klicks. Die Search Console zeigt laut Google-Hilfe eine durchschnittliche Position, unsere Tools zeigen eine einzelne Messung. Beide Werte müssen nicht übereinstimmen.
  5. Bei KI-Messungen zählt die Tendenz. Bei 24 Antworten verschiebt eine einzige Antwort die Sichtbarkeit um rund 4,2 Prozentpunkte, innerhalb einer Plattform mit 6 Antworten um rund 17. Wiederhole die Prüfung mit identischen Fragen und achte auf Muster über mehrere Läufe.

Wir übernehmen keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit der Ergebnisse. Sie sind automatisierte Momentaufnahmen, keine Aussage über interne Abläufe von Google, OpenAI, Anthropic, Perplexity AI oder anderen Anbietern und kein Versprechen, dass eine Änderung dein Ranking oder deine Sichtbarkeit verbessert.

Fehler melden und Änderungen

Auch ein offen dokumentierter Messaufbau kann Fehler enthalten. Fällt dir ein Messwert auf, der nicht zur Beschreibung passt, oder ein Fehler auf dieser Seite, schreib uns über die Kontaktangaben im Impressum. Nenne am besten Tool, Keyword, Domain oder URL und den Zeitpunkt der Messung, damit wir den Fall nachstellen können. Ändert sich der Messaufbau, passen wir diese Seite an.

Häufige Fragen

Fragt der KI-Sichtbarkeit Check ChatGPT, Claude, Gemini und Perplexity direkt ab?

Er stellt die Fragen an die Modelle der Plattformen über ihre Programmierschnittstellen (APIs), mit aktivierter Websuche, teils über einen technischen Zwischenanbieter. Die Apps und Websites der Plattformen bedient er nicht. Die Antworten können deshalb von dem abweichen, was du in der App siehst, etwa weil dort Anmeldung, Verlauf, Standort oder ein anderes Modell hinzukommen.

Warum unterscheiden sich zwei Prüfungen mit denselben Fragen?

KI-Antworten sind nicht festgelegt: Dieselbe Frage kann andere Marken, eine andere Reihenfolge oder andere Quellen liefern, und Suchergebnisse ändern sich. Bei 24 Antworten verschiebt schon eine einzige Antwort die Sichtbarkeit um rund 4 Prozentpunkte. Achte auf deutliche, wiederkehrende Veränderungen.

Woher stammen die Google-Daten der Tools?

Aus einer Google-Abfrage, die ein spezialisierter Datendienst für uns ausführt. Auf deine Search Console greifen wir nicht zu. Jedes Ergebnis zeigt den Zeitpunkt des Abrufs.

Warum weicht die Position von meiner eigenen Google-Suche ab?

Meist, weil deine Suche Standort, Suchverlauf und Einstellungen berücksichtigen kann, unsere Abfrage aber nichts davon vorgibt. Dazu kommen die Zählweise (nur organische Treffer), der Zeitpunkt (bis zu 6 Stunden alt) und das Gerät.

Wer trägt die Kosten der Prüfungen?

rank-tracking.de. Jede Prüfung verursacht Kosten bei den KI-Plattformen und Datendiensten. Deshalb ist die Zahl der kostenlosen Prüfungen und Abfragen pro Tag und Netzwerk begrenzt.

Speichert ihr meine IP-Adresse?

Für die Tageslimits nicht im Klartext: Wir speichern nur einen mit einem geheimen Schlüssel erzeugten Hashwert mit Tageszähler und löschen ihn nach spätestens zwei Tagen. Mehr steht in der Datenschutzerklärung.

Stand: 25. Oktober 2026. Die Quellen belegen die Aussagen über Google. Alles andere beschreibt unseren eigenen Aufbau zum genannten Stand.

Quellen ansehen (3)